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| Review: Krieg oder Dschungelcamp? |
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Getestet von AndyMcO 03.02.2011 |
![]() Shooter sind ja bekanntlich auf der Sony PSP schwer umzusetzen. Es gibt nur sehr wenige die wirklich überzeugen können. Die meisten haben aber leider eine verkorkste Steuerung, welche den Spielspaß senkt. Im Jahr 2007 kam Tom Clancy’s Ghost Recon: Advanced Warfighter 2 für die PSP raus, aber auch dieser Titel bekam nur mäßige Kritiken. In unserem aktuellen Test haben wir uns mal Tom Clancy’s Ghost Recon: Predator angeschaut und wollen herausfinden, ob man aus den Fehlern der Vorgänger-Titel gelernt hat. Was ist unser Auftrag? In Tom Clancy’s Ghost Recon: Predator schickt man euch in den Dschungel von Sri Lanka, um den Weg für eine Invasionsstreitmacht der USA zu sichern. Dafür habt ihr 72 Stunden Zeit. Die Story des Spiels ist zwar nicht unbedingt sehr umfangreich, aber sie klingt schon spannend. ![]() Abmarsch, Jungs! Im Spiel hat man 3 Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. In Tom Clancy's Ghost Recon: Predator sind die Missionen teambasiert und man macht sich mit 2 KI-gesteuerten Kollegen auf, um seine Mission zu erfüllen. Man gibt seinen Teamkollegen Befehle, wie z. B. "in Deckung gehen" oder "angreifen". Es gibt auch die Möglichkeit, während dem Spiel einen der anderen Kameraden zu steuern. Trotzdem entstehen Frustmomente. Denn während dem Spielen erfährt man schnell, wie wenig die KI-gesteuerten Kollegen in bestimmten Situationen vorausdenken. Dies führt meist dazu, dass sie von den Gegnern entdeckt und anschließend getötet werden. Das drückt ganz schön auf den Spielspaß. Die Steuerung ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Man steuert seinen Soldaten mit dem Analog-Nub und kommt mit einem Knopfdruck auf X in den Zielmodus, um Gegner anzuvisieren. Sobald ein Gefecht etwas hektischer wird versagt auch diese Steuerungsmethode und nicht nur Anfänger wird oft genug der virtuelle Tod ereilen. Auch hier sind die KI-Kameraden keine große Hilfe. Zu oft passiert es, dass einer getroffen am Boden liegt und medizinische Hilfe benötigt. In solch einer Situation muss man selbst dem Verwundetenwieder aufhelfen. Da man dann mit ihm beschäftigt ist kann es passieren, dass man selbst getroffen wird und am Boden liegt. Ein weiterer Frustrationspunkt. ![]() Gemeinsam in den Krieg Tom Clancy's Ghost Recon: Predator bietet sogar einen Multiplayer-Coop-Modus an. Dieser erlaubt es mit bis zu 2 weiteren Spielern die Missionen zu erfüllen; was aber leider nur Ad-Hoc möglich ist. Schicke Uniform Die Grafik in Tom Clancy's Ghost Recon: Predator ist recht passabel. Es gibt zwar nicht viele Details, aber die Umgebung wird trotzdem sehr schön mit Licht und Schatteneffekten dargestellt. Doch leider sehen manche Objekte etwas eckig aus und die Animationen der Personen sind auch nicht wirklich flüssig. Die Zwischensequenzen bestehen nur aus Bildern, englischer Sprachausgabe und sehr viel Text. Auch das Missions-Briefing besteht aus sehr viel Text, welchen man ruhig hätte mit einer Synchronisation hätte versehen können. Aber so wird man schon einige Zeit mit Lesen verbringen müssen, wenn man seine komplette Mission erfahren möchte. Der Sound des Spiels ist dagegen recht gut. Die englischen Synchronsprecher sind sehr verständlich und erlauben sich auch keine Fehler. Während eines Gefechts wird die Hintergrund-Melodie der Situation angepasst, was die Spannung schön untermalt. ![]() Fazit Tom Clancy’s Ghost Recon: Predator ist leider mal wieder ein mäßiger Shooter auf der PSP geworden. Leider wurde aus den Fehlern der Vorgänger nichts gelernt. Denn dieser Titel hätte genauso gut vor 4 Jahren raus kommen können. Man sieht keinen Unterschied zu früheren Shootern. Das Team-Feature und das Spielkonzept ist zwar ein guter Ansatz, aber dafür fällt der Rest leider zu mager aus. Die KI ist mehr als nur frustrierend und hat sehr viele Schwächen. Die Steuerung ist für PSP-Verhältnisse wirklich mies. Das sowas viel besser geht hat man schon an Spielen wie Resistance oder Syphon Filter für die PSP gesehen. Ob wenigstens echte Fans der Ghost Recon-Reihe hier bedenkenlos zugreifen können, wage ich eher zu bezweifeln. ![]() |
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