| The Legend of Zelda: Skyward Sword | |||||
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Publisher: Nintendo Entwickler: Nintendo EU Release: 18.11.2011 (mehr Infos zum Spiel) |
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| Review: Das Schwert gen Himmel! |
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Getestet von Manrek 23.11.2011 |
25 Jahre ist es her, da erblickte ein neuer in grün gekleideter Held, auf dem NES, das Licht der Welt. Von damals bis heute musste die Person von der wir sprechen unzählige Abenteuer bestehen. Dies in allen erdenklichen Varianten zuletzt in Form eines Wolfs. Aber auch an den verschiedensten Orten. Unter anderem auf dem Meer oder auch mit einer Eisenbahn. Es gab kaum einen Ort an dem dieser Held keine Abenteuer zu bestehen hatte. Die Rede ist ganz klar von unserem spitzohrigen Helden Link aus der Zelda-Serie. Mit „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ begibt sich Link nun schon zum sechzehnten Mal in ein neues Abenteuer und zum wohl letzten mal auf Nintendo's Wii. 2006 zum Launch der Wii stand „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ für die Spielerschaft zur Wahl. Nun schließt „Skyward Sword“ diesen Kreis. Doch schafft es Link's neuestes Abenteuer der Wii einen würdigen Abgang zu bescheren? In den folgenden Abschnitten werdet ihr dies und viele weitere Details aus „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ erfahren.![]() Auf der Himmelsinsel Wolkenhort lebt der Junge Link. Seine Sandkastenfreundin Zelda und er leben schon ihr ganzes Leben auf der Insel und sind schon seit eh und je beste Freunde. Das Spiel beginnt mit einem Albtraum. Link träumt von einem gigantischen Dämonen, welcher einem hellen Licht gegenübersteht, das euch über eure Bestimmung aufklärt. Im nächsten Moment sieht Link einen gigantischen Vogel, welcher sich als real herausstellt. Es ist Zelda's Vogel der unseren Helden aus dem Schlaf reißt. Der blaue Riesenvogel überbringt euch die Nachricht, dass die Vogelreiterzeremonie bevor steht und Link sicherlich verschlafen hat. Hier steigt der Spieler zum ersten Mal in das Spiel ein. Auf dem Weg zu Zelda erledigt ihr noch ein paar kleinere Aufgaben welche das Tutorial darstellen. Ist man bei Zelda angekommen, erfährt Link, dass mit ihm drei andere Kandidaten um den Sieg der Zeremonie wetteifern. Einer davon ist Link's Widersacher Groose. Dieser hatte schon immer ein Auge auf Zelda geworfen und ist seither neidisch, dass sich Link mit Zelda so gut versteht. Mit fiesen Tricks versucht Groose euch aus dem Wettbewerb zu fegen. Zuerst sperrt er euren Vogel ein, damit Link nicht teilnehmen kann; diesen befreit ihr in einer weiteren Mission. Während des Wettkampfes versucht er euch mit unfairen Mitteln vom Sieg abzuhalten. Denn außer dem Sieg erlangt der Erstplatzierte den Titel „Himmelsritter“ und bekommt ein von Zelda selbstgemachtes Tuch, welches laut Tradition von der Göttin übergeben wird. Habt ihr es geschafft Groose zu bezwingen und den Sieg einzufahren, fliegt Zelda mit euch nach der Zeremonie über die Wolken. Es könnte alles so perfekt sein, würde nicht das Ungeheuer aus dem Traum auftauchen und Zelda in die Tiefe hinabziehen. Nach einem harten Schlag fällt Link in Ohnmacht. In der nächsten Sequenz wacht der spitzohrige Held in seinem Zimmer auf. Zelda's Vater erfährt die Vorkommnisse und Link beschließt durch die Wolkendecke ins Erdreich zu gehen um Zelda zu retten, dabei begleitet ihn der Schwertgeist Phai, welcher im Himmelschwert lebt. Soviel erstmal zur Story, wie sieht es spielerisch aus? ![]() „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ wurde im Vorfeld mehr als nur einmal mit der Wii Motion Plus Steuerung beworben. Nintendo verpflichtet sogar den Spieler dazu sich den Aufsatz der Wii-Fernbedienung zuzulegen. Somit ist Zelda wohl der erste richtige Kaufgrund für den kleinen Zusatzadapter. Man merkt direkt zu Beginn das Wii Motion Plus ganze Arbeit leistet. Der Schwertkampf und die sehr genaue Steuerung haben, den Schwierigkeitsgrad um ein gutes Stück angezogen. Vorbei sind die Zeiten wilden Herumfuchtelns wie bei „Twilight Princess“. Die Piranha-Pflanzen, die bereits in unzähligen Abenteuern vorkamen, haben nun ihren Mund entweder senkrecht oder waagerecht geöffnet. Nun muss der Spieler auch in die dementsprechende Richtung schlagen um so dem Unkraut den Gar auszumachen. Auch die Skulltullas, die gigantischen Spinnen wenden sich nicht mehr automatisch, diese müssen mit einem geschickten Seitenhieb gedreht werden und mit einer Stichattacke in den Bauch niedergestreckt werden. Diese Art des Kampfes zieht sich durch das gesamte Spiel. Gegner blocken verschiedene Schläge oder lassen sich nur mit gezielten Hieben aus der Reserve locken. Doch nicht nur im Kampf muss der Spieler die Wii Motion Plus Funktionen nutzen. Auch zahlreiche Rätsel oder Türen lassen sich nur mit der richtigen Handhabung der Fernbedienung lösen bzw. öffnen. Die Wii Motion Plus Steuerung ist und bleibt die beste Entscheidung Nintendo's für „Sykward Sword“. Doch außer der genauen Steuerung gibt es gameplaytechnische Neuerungen. Man entschied sich gegen ein Speichern an jedem Ort und zu jeder Zeit. Neu eingeführt wurden Himmelschreine; mit diesen kann man seinen Spielstand sichern und zudem noch in das Himmelsreich zurückkehren. Wer nun Angst hat das es zu wenige Speicher-Optionen gäbe dem sei gesagt, dass diese Schreine sehr oft vorkommen; alleine im ersten Gebiet befinden sich mehr als fünf Schreine. Also keine Panik, Frust wird wohl nicht aufkommen. Zudem wird man beim Absturz in die Tiefe oder beim Fallen in heiße Lava an den nächstgelegenen Ort zurückgebracht. Einzige Konsequenz: ein Herz geht flöten. ![]() Ein wahrer Held braucht nicht nur Mut oder Heldentum, auch ein ordentliches Waffenarsenal gehört dazu. In „Skyward Sword“ gibt es haufenweise Gadgets und Waffen, einige sind altbekannt wie das Schwert oder die Steinschleuder. Neu hingegen sind Peitsche oder auch ein Käfer der durch die Luft gleitet. Mit diesem ist es möglich Schalter die unerreichbar scheinen zu aktivieren oder Rubine auf hohen Säulen zu ergattern. Dieses Instrument hilft außerdem die Netze der Skulltullas zu kappen. Es gibt noch viele weitere Werkzeuge die entdeckt werden wollen und keines davon spielt sich altbacken. Ein jedes ist auf die Wii Motion Plus Steuerung angepasst und bringt vollen Spielspaß. Eines der wohl am meisten diskutierten Themen seit der Ankündigung „Skyward Swords“ ist wohl der Grafikstil. Als auf der E3 im Juni 2010 die ersten bewegten Bilder auftauchten spaltete sich die Fangemeinde in zwei Hälften. Die einen fanden den wohl sehr kindlich wirkenden Stil mehr als nur grässlich, die anderen Spieler wiederum, sprachen von einem neuen kreativen Schritt im Bezug auf die Grafik. Es wurde heftigst diskutiert, die Foren schwappten förmlich über; und Nintendo verfolgte dieses Feedback. In den ersten spielbaren Minuten wird dann wohl jeder Skeptiker merken das Nintendo ganze Arbeit geleistet hat. Vorbei sind die Theorien von zu kindlich oder zu kitschig. Es wurde eine optimale Lösung gefunden. Eine Mischung der Cell Shading Grafik aus „The Legend of Zelda: The Wind Waker“ und der rauhen realistischeren Grafik aus „The Legend of Zelda: Twilight Princess“. Für die einen evtl. immer noch etwas gewöhnungsbedürftig für die anderen eine neue Grafikinnovation. Im Endeffekt macht Link's Abenteuer optisch auf jeden Fall was her. ![]() Wie lange kann Zelda einen Spieler an die Konsole binden? Ganz klar, lange! Die Spielzeit ist enorm! Alleine die packende Story frisst gut 30 Stunden, wenn man nun alle Nebenmissionen noch hinzurechnet kommt man auf unglaubliche 60 Stunden, was für ein Action-Adventure auf jeden Fall gigantisch ist. Zelda-Fans sind die seit Jahren immer wiederkehrenden Sounds gewöhnt und wollen meist auch nichts Neues. In „Skyward Sowrd“ vermischen sich musikalisch die klassischen Sounds mit einigen neuen Stücken. Vor allem die epischen Schlachten mit gigantischen Bossen sind optimal musikalisch untermalt und führen nicht nur einmal zu Gänsehautmomenten. ![]() Fazit: „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ reiht sich absolut würdig in die Riege der 25-jährigen Erfolgsgeschichte der Zelda-Reihe ein. Es passt einfach alles. Die neuen Features und die neue Steuerung fesseln stundenlang an den Bildschirm. Eine epische Story fügt ein weiteres wichtiges Element in die Geschichte der Zelda-Mythologie ein. Der Grafikstil ist perfekt gelungen und die anfängliche Skepsis ist passé. Mit diesem Spiel verabschiedet sich Link mit einem phänomenalen Feuerwerk aus der Wii-Ära. Dieses Spiel ist der absolute Kaufgrund für jeden, seien es Wii-Besitzer oder diejenigen die jetzt welche werden sollten. Und sei schon nicht genug Positives erwähnt worden spendiert uns Nintendo auch noch einen 25 Jahre Jubiläums-Soundtrack der Orchestra Tour. Zudem gibt es eine Special Edition die gerade mal für 20€ mehr eine Goldene Wii Fernbedienung mit integriertem Wii Motion Plus Adapter beiliegt und dies auch noch im Zelda-Design in goldener Lackierung. Also abschließend bleibt nur noch eins. Schuhe an, Geldbeutel einpacken und auf zum nächsten Videospielhändler deines Vertrauens! |
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