| Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 | |||||
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Publisher: Entwickler: EU Release: 18.11.2011 (mehr Infos zum Spiel) |
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Getestet von Manrek 07.01.2012 |
![]() 2012 wirft sportlich gesehen viele große Ereignisse voraus. Nicht nur die Fußball Europameisterschaft in Polen und der Ukraine oder die Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und in Schweden, die viele Sportfans in die Stadien oder an den Fernseher fesseln werden sind 2012 sportliche Highlights, denn das mit Abstand größte Ereignis wird in England ausgetragen, genauer gesagt in London. Nach 4 Jahren finden die Olympischen Sommerspiele zum 30. mal statt. Wie auch schon zu den Olympischen Sommerspielen in China vor 4 Jahren oder auch zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010, bringen Sega und Nintendo erneut Mario, Sonic, Luigi, Knuckles und viele weitere Charaktere (insgesamt 20 + Mii) der beiden Universen in die Stadien der Olympischen Disziplinen in London. Die beiden vorangegangenen Teile verkauften sich mehr als gut und so stand einem weiteren Nachfolger nichts im Wege. Ob dieser besser ist, als die schon vielseitigen Vorgänger, findet ihr in den kommenden Zeilen heraus. ![]() Selbstverständlich befinden sich alle 20 Disziplinen der Olympischen Spiele auf der Disc, dabei sind Trampolinspringen, Fechten, Rhythmische Sportgymnastik und der 100-Meter-Lauf. Neu sind unter anderem Fußball und der Reitsport. Kenner der Mario Sportspiele denken sofort an Mario Smash Football für den Gamecube oder an Mario Striker Charged Football für die Wii. Leider kann die olympische Variante nicht mit den Fußballvorreitern mithalten. Mit einem Team aus 4 Mitgliedern + Torwart (welcher von der KI gesteuert wird), tritt man gegen ein anderes fünfköpfiges Team an. Es werden zwei Halbzeiten á 2 Minuten gespielt. Verzögerungen durch Foulspiel, Einwürfe oder Eckbälle merkt sich der Computer und gibt so Nachspielzeit. Auf rote und gelbe Karten wurde verzichtet. Gewinnt man das erste Spiel, so trifft man im Finale auf ein weiteres Team, gewinnt man erneut so bekommt man Gold. Verliert man so gibt es Silber, mit Bronze verhält es sich ähnlich; verliert man das erste Spiel so spielt man um Platz 3. Leider ist die KI nicht gerade ausgereift, spielt man auf Einfach oder Normal kommt es einem vor als spiele man alleine, denn wirkliche Konkurrenz kann man nicht erwarten. Leider ist der Computer auf Schwer unfair und man ist eher frustriert als motiviert. Normal ist da noch am erträglichsten, doch wie schon erwähnt einfach zu leicht. Das Ziel des Spieles ist es wie bei jeder Sportart den Sieg und das Gold am Ende in Händen zu halten. Bis alle Disziplinen mit Gold abgeschlossen sind, vergehen schon einige Stunden und Langeweile kommt so schnell nicht auf. ![]() Zudem kommen noch 10 Traumdisziplinen die schon aus den Vorgängern bekannt sind. Unter anderem gibt es wieder abgewandelte Varianten der regulären Disziplinen. So ist der Sprint ähnlich einer Flipperbahn, bei der man als Erster durch's Ziel kommen muss. Fans von Mario Galaxy werden sich über den Weltraumflug freuen. Mit drei weiteren Spielern oder 3 Computer-Mitstreitern geht es in den Kampf gegen eine gigantische Piranha-Pflanze. Dabei muss man die Flugbahn halten und auf Ringe zusteuern und sich dort halten, bis die Anzeige voll ist. Hat man es geschafft, dem Beschuss der Pflanze auszuweichen und die Flugbahn zu halten, stürzt sich das Team auf die Pflanze und fügt dieser Schaden zu. Ist die Lebensanzeige der wütenden Piranha-Pflanze auf Null gesunken, ist die Traumdisziplin beendet. Je nachdem wie schnell die Konkurrenz war, erhält man seinen Platz und evtl. eine Medaille. Doch dies ist immer noch nicht alles! London-Party ist ein weiterer Spielmodus. Das der Titel an Mario-Party erinnert ist kein Zufall. Denn bei London-Party handelt es sich um eine abgewandelte Light Version von Mario-Party. Doch noch einmal von vorne. Zuerst wählt man einen Charakter, man tritt gegen 3 andere Spieler an. Nach einer kurzen Einführung geht es dann auch schon los. Ziel ist es als erstes, je nach Auswahl der Dauer 16, 32 oder 48 Sticker zu sammeln. Dies bedeutet ca. 30, 60 oder 90 Minuten Spielzeit. Die Sticker haben etwa einen ähnlichen Wert wie die Sterne aus Mario-Party. Der erste Unterschied zu Nintendo's „Mensch ärgere dich nicht“-Variante ist das Spielbrett. In einer Mini-Version von London bewegt man sich frei. Vor jeder Runde bekommt man einen Zielcharakter gezeigt. Trifft man als erste auf diesen so bekommt man einen Bonus und je nachdem welcher Charakter getroffen wird so starten verschiedene Spiele. Zum einen eine Disziplin, ein Minispiel wie z. B. ein Marathon der recht simpel gestrickt ist oder eine Rätselrunde. Die Unterschiede sind klar erkennbar und London-Party kommt nicht an ein Mario-Party ran, doch im Multiplayer macht die olympische Variante durchaus Spaß und kann einen Party-Abend bereichern. ![]() Die Teilnehmer: Wie auch schon bei den Vorgängern sind die Charaktere in 4 Gruppen aufgeteilt. Kraft (z. B. Donkey Kong und Knuckles), Alleskönner (z. B. Mario und Blaze), Geschwindigkeit (z. B. Sonic und Yoshi) und Fertigkeiten (z. B. Peach und Dr. Eggman), hinzu gesellt sich noch der Mii, welcher ein bisschen was von allen hat, am ehesten aber den Werten der Alleskönner entspricht. Je nach Disziplin sind andere Charaktere im Vorteil. Beim 100-Meter-Lauf punkten die Geschwindigkeitsspezialisten während beim Fußball eine ausgewogene Mischung den Sieg bringt. Die Unterschiede fallen nur leicht ins Gewicht, letztendlich kommt es auf die Fähigkeiten des Spielers an. Freischaltbares gibt es ebenfalls. So verdient man durch erfolge Rubellose. Hat man das Glück ein Paar freizurubbeln so bekommt man neue Kleidung für seinen Mii oder schaltet Lieder aus verschiedenen Nintendo- oder Sega-Spielen frei. Auch diejenigen denen das Glück nicht hold ist und eine Niete nach der anderen haben müssen nicht traurig sein, so kann man die Nieten ebenfalls gegen Sounds oder Kleidung eintauschen. ![]() Fazit: Auch die dritte Auflage der virtuellen Olympischen Spiele aus dem Hause Nintendo und Sega, kann sich sehen lassen. 12 Sportarten in 20 Disziplinen unterteilt und 10 weitere Traumdisziplinen fesseln Jung und Alt in Wettkampflaune an die Wii-Konsole. Zudem bekommt man die Mario Party-Variante London-Party spendiert, die an ein Mario Party nicht herankommt, aber Spaß macht. Das die KI auf schwer unfair und auf leicht zwei linke Hände hat, ist nicht gerade förderlich für den Spielspaß. Spielt man hingegen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, hat der Computer immer noch zwei linke Hände, ist aber immerhin ein Gegner der sich zumindest behaupten kann. Fans der ersten beiden Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen, werden auch mit der neuesten Auflage ihren Spaß haben. Allen anderen empfehle ich erstmal ausleihen und testen ob einem das Spiel Spaß macht. |
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