| Scarygirl | |||||
|
Publisher: Square Enix Entwickler: TIK Games EU Release: 18.1.2012 (mehr Infos zum Spiel) |
Informieren:
News Reviews Tipps & Tricks Allgemein |
Kaufen:
Preisvergleich GamerDeals Marktplatz |
|
||
| Review: Arcade Spiel trifft Tim Burton |
|
|
LinkBack | Berichtsoptionen | Diesen Bericht durchsuchen |
|
Getestet von Darakiss 08.02.2012 |
![]() Der kunterbunte und sehr bizarre Look von Scarygirl begeistert Tim Burton Fans von Anfang an. Wie viel Substanz und Qualität im schrägen Jump 'n' Run steckt, wird euch der folgende Test zeigen. Nightmare before Christmas? Heldin Scarygirl ist ein kleines Zombie-Mädchen mit Tentakelarm und Augenklappe. Das friedliche Inselleben mit ihrem Ziehvater wird jedoch unweigerlich gestört. Scarygirl plagen immer wiederkehrende Alpträume. Sie sucht beim prophetischen Hasen Rat und wird auf eine Reise geschickt, um dem Ursprung des Übels auf den Grund zu gehen. Die abgedrehte Welt führt das kleine Mädchen durch gefährliche Berge, verschneite Landschaften, düstere Höhlen und sogar unter Wasser. Den bunten und schrägen Look verdankt Scarygirl dem Künstler Nathan Jurevicious aus Australien. Dies ist nämlich nicht ihr erster virtueller Auftritt. Scarygirl begann als Web-Comic und hat bereits ein Browser-Game spendiert bekommen. Jurevicious ist wohl ein großer Tim Burton Fan, denn der Look erinnert stark an den Animatonsfilm Nightmare before Christmas. ![]() Auch wenn sich dies alles sehr düster anhört, so ist das Spiel trotzdem kindgerecht. Welt und Gegner sind der bunt und niedlich designed. Garniert wird dies nur mit schrägen Design und einen kleinen Spritzer Horror. Fans von abgedrehten Comics und natürlich auch besagte Burton Fans werden begeistert sein. Wer auf klassisches Design steht, wird sich jedoch mit Scarygirl nicht anfreunden können. Aussen Hui – Innen Pfui Lässt man jedoch die tolle Präsentation weg, bleibt nur noch ein durchschnittliches Jump 'n' Run Spiel übrig. Von links nach rechts hüpft man traditionsgemäß mit der Heldin durch die abwechslungsreichen Levels. Ein wenig Abwechslung bietet der Greifarm von Scarygirl. Dieses "Multifunktionswerkzeug" hilft euch auf den Weg zum Ausgang; er fungiert nämlich als Schwungarm, als Waffe um die Gegner zu vermöbeln und als kurzzeitiger Propeller, um weit entfernte Plattformen zu erlangen. Mit den eingesammelten Kristallen lassen sich Upgrades kaufen, die das Leben im Alptraum leichter machen. Sammelt man fleißig Hit-Combos, füllt sich die Rage-Anzeige. Auf Knopfdruck verwandelt sich das kleine Mädchen, für kurze Zeit, in ein Kampfmonster und frisst Gruppen von Gegner einfach auf. ![]() Unnötig schwer, und teilweise frustrierend, wird das Spiel jedoch durch die unpräzise Steuerung. Diese verhindert einen fließenden Spielverlauf und so kommt es häufig zum unfreiwilligen Ableben. Hier hätten die Entwickler besser arbeiten müssen, denn ein gutes Jump 'n' Run lebt vom flüssigen Gameplay. Ebenso verdient der Koop-Modus nicht ganz den Namen. Zwar kann ein zweiter Spieler jederzeit ins Abenteuer einspringen, jedoch ist der Spieler, in Form eines Hasen, nur eine Verstärkung, denn außer springen und draufhauen kann das Langohr nichts. Dadurch ergeben sich Momente bei dem der Partner stört, statt zu helfen. Fazit Hinter der bezaubernden bizarren Welt von Scarygirl versteckt sich ein kurzes und solides Jump 'n' Run. Ein zu kleiner Umfang, die unpräzise Steuerung und der schlecht durchdachte Koop-Modus verhindern hier eine bessere Wertung. Hätte man genauso viel Liebe ins Gameplay gesteckt, wie in die Optik, wäre hier ein Hit entstanden. Für Hüpf-Fans, und Liebhaber skurriler Designs, ist es auf jeden Fall ein Blick wert. |
|
|
||||
|
|
||||
|
|
||||
|
|||||
|
![]() |
| Gegenwärtig schauen sich: 1 (0 Mitglieder und 1 Gäste den Bericht an.) | |
| Berichtsoptionen | Diesen Bericht durchsuchen |
|
|