| Resident Evil: Revelations | |||||
|
Publisher: Capcom Entwickler: Capcom EU Release: 27.1.2012 (mehr Infos zum Spiel) |
Informieren:
News Reviews Tipps & Tricks Allgemein |
Kaufen:
Preisvergleich GamerDeals Marktplatz |
|
||
| Review: Be my Valentine, Jill! |
|
|
LinkBack | Berichtsoptionen | Diesen Bericht durchsuchen |
|
Getestet von D00m_2k7 13.02.2012 |
![]() Nach Resident Evil: The Mercenaries 3D (einem SpinOff von Resident Evil 5) erschien nun mit Resident Evil: Revelations der erste vollwertige Titel der Serie auf Nintendo's 3DS. Ob sich der Kauf lohnt oder es sich nur um einen Lückenfüller handelt erfahrt ihr jetzt. Story Chris Redfield wird vermisst und Jill Valentine wird, zusammen mit ihrem Partner Parker, zu der letzten bekannte Position geschickt um ihn zu suchen. Auf der Queen Zenobia, einem riesigen Kreuzfahrschiff, endet die Spur. Nach einigen Minuten wird klar, dass hier einiges nicht stimmt. Warum wimmelt es auf diesem Schiff nur so von BOWs? Was ist mit den Passagieren und der Crew passiert? Wer ist für das alles verantwortlich und vorallem... Wo ist Chris Redfield? Die Story spielt im Jahre 2005 und ist zwischen den Teilen 4 und 5 angesiedelt und wird in etlichen gelungenen Zwischensequenzen und den obligatorischen Rückblenden erzählt. Nettes Feature: Wenn ihr euren Spielstand ladet wird in "Was bisher geschah..." die Story, der bereits gespielten Kapitel, noch einmal kurz aufgefrischt. Der Hauptcharakter von Resident Evil: Revelations ist Jill Valentine, aber auch Chris Redfield oder Jill's neuer Partner Parker sind zeitweise spielbar. Da hier mehrere Storylines parallel laufen und ein gewisser Grad an Aufmerksamkeit angebracht wäre, ist dieser Titel für "unterwegs" nur bedingt geeignet; es sei denn man fährt mindestens eine Stunde Zug und kann einen Abschnitt, der in 12 Kapitel unterteilten Story, komplett beenden. Optik Die Optik ist für einen Nintendo-Handheld teils herausragend; was nicht abwertend gemeint ist! Was Entwickler Capcom da aus der Hardware kitzelt, ist wirklich das momentan bestaussehendste Spiel der neueren Handheld-Generation. Die Texturen sind sehr detailliert und nett anzusehen, das Leveldesign ist, trotz der Tatsache das es sich (die meiste Zeit) um ein Schiff handelt, abwechslungsreich. Die Farben und Beleuchtungseffekte sind wirklich brilliant. Bei diversen Actionsequenzen ist allerdings zu beobachten das es zu SlowDowns und Rucklern kommt. Der 3D-Effekt ist sehr gut gelungen und verfügt über mehrere Stufen, die über die Optionen auswählbar sind; was aber nicht unbedingt nötig ist. Während der 3D-Wiedergabe kommt es ab und zu mal zu Kantenflimmern, was sich aber in Grenzen hält. ![]() Trotz des teils enormen Gewalt- und Blutgehalts ist die deutsche Version ungeschnitten und hat eine "USK 16"-Freigabe. Sound Der Sound ist unverkennbar Resident Evil. Die Soundeffekte sind, zum größten Teil, seit den Anfängen der Serie unverändert, die Musik ist gelungen und setzt an den passenden Stellen ein oder untermalt Spielsequenzen passend. Die deutsche Synchronisation ist okay, aber teils schwach besetzt oder klingt extrem geschauspielert. Gerade der aufgesetzte russische Akzent von Parker (Anm. d. Red.: "Welcher Russe heißt eigentlich Parker mit Nachnamen?") führt eher zu verständnislosem Kopfschütteln oder unfreiwilligen Lachern. "Woos bishrähr gäschah...", ist nur eines der etlichen Beispiele. Doch fürchtet euch nicht, tapfere Recken! Es ist möglich Resident Evil: Revelations auch auf englisch, französisch, japanisch und drei weiteren Sprachen zu spielen. Die deutsche Verkaufsversion ist multilingual. Während der Sound, in den zahlreichen Render-Sequenzen, noch "druckvoll" aus dem 3DS schallt, fehlt dieser "Druck" etwas im Spiel und es hört sich teils blechern bzw. schach an. Klar, wo soll bei dem Handheld auch der Resonanzkörper sein!? Es ist ohnehin sehr empfehlenswert mit Kopfhörern zu spielen, um die teils aufkommende Atmosphäre und den gelungenen Surround-Sound zu genießen. Gameplay Resident Evil: Revelations ist eine Mischung aus First-Person-/Third-Person-Action und Survival-Horror, wobei zweiteres eher nebensächlich ist. Ab und zu kommt zwar so etwas wie Horror und Grusel auf, aber ein paar Sekunden später steht ihr schon wieder ballernd in der Gegend rum. Obwohl "steht ballernd in der Gegend rum" ist die falsche Wortwahl, ihr könnt nämlich endlich wieder beim schießen langsam gehen. Gezielt wird über die Schulter eures Charakters oder wahlweise in der First-Person-Ansicht; außerdem könnt ihr euch aussuchen mit welchem Stick ihr Zielen möchtet oder ob ihr mit dem 3DS-Gyrosensor zielen wollt. Was das Customizing der Steuerung angeht, hat Capcom echt ganze Arbeit geleistet. Es gibt etliche verschiedene Tastenbelegungen und Steuerungsarten zur freien Auswahl. Die umfangreiche, aber einprägsame Steuerung, ist relativ leicht erlernt und viele Befehle, wie zum Beispiel das Waffe wechseln, können auch per TouchPad eingegeben werden. Die Touchunterstützung ist im Übrigen sehr gut und auch ohne Stylus-Benutzung, dank großer Buttons, einwandfrei. Neben dem Spiel befindet sich auch eine knapp 25-seitige farbige Anleitung in der Verpackung, was ja heutzutage schon eine Erwähnung wert ist. ![]() Wie schon bei Resident Evil 5 befindet ihr euch die meiste Zeit in Begleitung und ähnlich wie bei genanntem Spiel, verhält sich die KI nicht gerade intelligent. Euer Partner folgt euch zwar brav durch die vielen verwinkelten, engen Gänge und Räume, aber dieser Umstand wird auch oftmals zum Problem, weil er teilweise im Weg steht. Gerade bei diversen Bosskämpfen wird das zum Problem und außerdem hat man nie wirklich das Gefühl das er irgendwelchen Schaden an den Gegnern verursacht. Es gibt jede Menge Klongegner, was aber aufgrund der Tatsache das es Mutationen sind nicht schwer ins Gewicht fällt und die Vielfalt der Gegnertypen steigert sich kontinuierlich. Genauso steigert sich der Schwierigkeitsgrad (gefühlt) zum Ende hin immer weiter. Mit zeitweiser Munitionsknappheit versucht man ein vorsichtiges Vorgehen und Panik beim Spieler zu erreichen; was auch manchmal gelingt, allerdings machen diverse Waffenupgrades dieses Gefühl schnell wieder zunichte. Unter anderem lässt sich die Feuerrate und die Durchschlagskraft verbessern. Mit dem neuen "Genesis BioScanner" findet man Items, wie Munition und Upgrades oder analysiert seine Gegner, wodurch man Gesundheitsspritzen erhält. Allerdings findet man oft in schon durchsuchten Räumen wieder Items, wenn man dorthin zurück muss, weil sich zum Beispiel eine neue Tür geöffnet hat. Ziemlich unlogisch und auf Dauer auch nervig. Man findet so allerdings auch diverse Fingerabdrücke und DNA-Spuren, welche als eine Art Challenge zu scannen und einzusammeln sind. Dadurch gelangt man an freischaltbare Items und Spielmodi oder seltene Waffen und Upgrades. ![]() Was die Rätsel betrifft, gibt es nur eines mit einem Schaltkasten und das wiederholt sich ständig. Schaltkasten aufschrauben, Stromkreis schließen, fertig. Ansonsten wird nur von euch gefordert den richtigen Weg zu finden und die obligatorischen Schlüssel zu finden, um von A nach B zu gelangen. Resident Evil: Revelations ist übrigens das erste Spiel welches das CirclePad Pro bzw. "Schiebepad Pro" unterstützt. Dieses ist einzeln oder im Bundle mit dem Spiel erhältich; und meistens über UK-Händler, für günstiges Geld, beziehbar. Bei Nutzung des Pads ist ein angenehmes Spielgefühl, ähnlich der Konsolen, gegeben. Allerdings habe ich persönlich das Problem, dass meine rechte Hand öfters verkrampft, da der zweite bzw. rechte Analogstick zu nah an der Seite angebracht ist. Gleichzeitig hat man den 3DS aber besser und angenehmer in der (linken) Hand, als ohne CirclePad Pro. Der Stylus ist während der Benutzung bauformbedingt nicht entnehmbar und die Lautstärkeregelung ist etwas fummelig. (Diese Hardwareinformationen fließen natürlich nicht in die Gameplay-Wertung ein.) ![]() Multiplayer Ein Multiplayer-Modus kommt, einzig und allein, in Form des "Raid"-Koop-Modus daher. Dieser ist, ähnlich wie bei Resident Evil: The Mercenaries 3D, sehr gelungen und bringt einige Stunden zusätzlichen Spielspaß für zwei Spieler mit. Im "Raid"-Modus sammelt ihr Erfahrungspunkte, schaltet Items etc. frei und spielt dabei Teile der Story, welche noch um weitere geschichtliche Hintergründe erweitert werden; es lohnt sich also. Umfang Die Einzelspieler-Kampagne umfasst 8-12 Stunden (je nach Spielstil), es gibt Challenge-Modi, freischaltbare Items, Goodies und Boni (Die für Resident Evil typischen Ratings S, A usw. sind natürlich auch wieder mit dabei.), sowie den gelungenen "Raid"-Koop-Modus für zwei Spieler, mit etlichen Stunden zusätzlichem Spielspaß. Vorbildlicher Umfang für einen (Handheld-)Titel der neuesten Generation und ein gutes Beispiel dafür, dass auch ohne DLC einiges geboten werden kann! Fazit Resident Evil: Revelations ist ein gutes Beispiel dafür das Spiele mit einem Third-Person-Shooter-Hintergrund gut auf dem 3DS funktionieren können. Die tolle Optik, der gelungene Sound, das Gameplay, sowie der Umfang machen diesen Titel wirklich mehr als lohnenswert. Fans (und Resident Evil-Spieler der ersten Stunde, welche sich mit dem geänderten Gameplay-Konzept anfreunden können) mit einem 3DS sollten zugreifen; für alle anderen gilt es erstmal etliche Vorgängertitel nachzuholen. |
|
|
||||
|
|
||||
|
|
||||
|
|||||
|
![]() |
| Gegenwärtig schauen sich: 1 (0 Mitglieder und 1 Gäste den Bericht an.) | |
| Berichtsoptionen | Diesen Bericht durchsuchen |
|
|