Soul Calibur V
Soul Calibur V
Publisher: Namco Bandai
Entwickler:

EU Release: 3.2.2012

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Review: Two Swords, one Legend, a History of Dark & Light
 
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Soul Calibur V
Two Swords, one Legend, a History of Dark & Light
Getestet von Manrek
17.02.2012

"Two Swords, one Legend, a History of Dark & Light."
Dies sind die Worte die schon zum fünften Mal über die heimischen Bildschirme flimmern, denn die Beat 'em Up Fantasy Riege des legendären Waffenkampfkaders Soul Calibur sind zurück. Namco Bandai feiert im Jahre 2012 bereits den fünften Teil. Alles begann mit dem damals noch Soulblade getauften Spiel auf der PlayStation. Teil 2 machte zuerst den Dreamcast unter dem Namen Soul Calibur unsicher, ein Paar Jahre später erschien dann für die Plattformen PlayStation 2, GameCube und XBox mit dem Namen Soul Calibur II ein Update des Erstlings. Kenner der Serie wissen das mit dem zweiten Teil erstmalig Gast-Charaktere eingeführt wurden. (In Teil 1 kam zudem Yoshimitzu aus den Tekken-Spielen hinzu; dieser wird aber seitdem regelmäßig in jedem Soul Calibur verwendet und zählt somit nicht mehr als Gastcharakter.) So schlugen sich Heihatchi Mishima von Tekken auf der PS2, Link von The Legend of Zelda auf dem GameCube und der Comic-Antiheld/-Held Spawn auf Microsoft's XBox durch. Mit Teil 3 auf der PS2 fiel ein Gastauftritt leider flach, erst wieder in Teil 4 mischten erneut Charaktere aus anderen Spielen bzw. Universen mit. Denn niemand anderes als Lord Darth Vader und sein Schüler aus den Star Wars: The Force Unleashed-Spielen, sowie der grüne Jedi-Meister Yoda lassen die Lichtschwerter kreisen. Nach Teil 4 schlug sich Kratos auf der PSP in Soul Calibur: Broken Destiny durch und das SpinOff-Adventure Soul Calibur Legends bekam Lloyd Irving aus Tales of Symphonia spendiert. Nun in Teil 5 tritt Ezio de Firenze de Auditore aus dem Assassin's Creed-Universum ins Rampenlicht; welcher wohl mit am besten in die mittelalterliche Kulisse passt.


Ganz klar, jedes Beat 'em Up hat ein Grundprinzip, was die Genre-Zugehörigkeit klassifiziert; den Kampf 1 gegen 1. Doch die Schreiberlinge lassen sich nicht lumpen und versuchen so gut es geht eine Story mit einzubauen. Gerade Soul Calibur gehört zu den Beat 'em Ups welches eine Fantasy-Story über mehrere Jahre erzählt. Im neuesten Teil macht das Spiel einen gigantischen zeitlichen Sprung. Ganze 17 Jahre sind vergangen seitdem Siegfried, Widersacher Nightmare mit dem heiligen Soul Calibur besiegte und, dass böse Gegenstück Soul Edge vernichtete. Doch wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Im Story-Modus spielen die Kinder von Sophitia eine tragende Rolle. Der ungestüme Edelmann Patrokolos und dessen Schwester Pyrrha sind hier die Hauptpersonen. Patrokolos dient einem nicht gerade frommen Herrscher welcher die Vernichtung seiner Widerständler fordert, weil diese angeblich einer Art Fluch zum Opfer gefallen sind und daher einen Bürgerkrieg ausgelöst haben. Patrokolos wird klar das er dem Falschen dient und das sein Gebieter nicht gerade unschuldig am Verschwinden seiner Schwester ist. Bevor er diesen stellen kann ist sein Herrscher über alle Berge und so macht sich Patrokolos auf den Weg seiner Schwester zu helfen. Auf seinem Weg trifft er Siegfried, den ehemaligen Führer des Schwertes Soul Caliburs. Dieser übergibt das Schwert an den Jüngling um das Böse zu vernichten. Die Story wird teils in Sequenzen, aber überwiegend in altertümlich gestalteten Standbildern dargestellt. Die Story-Missionen unterteilen sich dabei in diverse Kämpfe. Mal gegen Hof-Gardisten oder eben gegen einen Charakter aus dem Soul Calibur Kader. Leider ist die Storyline nicht besonders lang, doch keine Panik es gibt noch so viel mehr.


Doch für jeden Beat 'em Up Fan ist der Multiplayer das Herzstück. In Soul Calibur V kann nach Herzenslust online, sowie offline gegeneinander angetreten werden. Dem Spieler stehen 21 Charaktere von Anfang an zur Verfügung, sieben weitere können freigeschaltet bzw. online erstanden werden. Oder man nimmt seinen selbst erstellten Charakter; worauf im späteren Teil der Review eingegangen wird. Dem Spieler wird die Option "Ranking Match", welches global stattfindet, oder das "Player Match", welches auch gegen Freunde spielbar ist, als Optionen vorgelegt. Je nach dem welcher Rang erspielt wurde, stehen im "Ranking Match" Gegner auf dem gleichen Niveau gegenüber. Die Ränge sind gleichzustellen mit Levels welche nach und nach auch neue Optionen und Extras freischalten.

Der kreative Spieler baut sich seinen Charakter natürlich selbst. Gerade Fans die online antreten wollen auch ihren eigenen unverkennbaren Charakter; sei es eine aufgepeppte Version von bereits bestehenden Charakteren oder ein von Grund auf eigenst erstellter Spieler. Hierbei stehen dem kreativen Kopf beinahe unendliche Möglichkeiten zur Verfügung, welche nach und nach per DLC erweitert werden. So kann man zum Beispiel mit einem Son Goku aus Dragonball gegen Devil Jin aus Tekken antreten. Der Creator-Modus ist eine erweiterte Version aus Teil 4 mit mehr Optionen, besserer Positionierung und mehr Freiraum, welcher die Herzen der Spieler höher schlagen lässt.


Die ersten Download Contents erscheinen schon bereits im Februar. Die meisten von euch werden wahrscheinlich gleich aufschreien, da es ja nicht sein kann das kurz nach dem Release bereits zusätzliches Geld ausgegeben werden muss. Doch keine Panik, hierbei handelt es sich um rein optische Verschönerungen für die Charaktere, sowie um die Soundtracks der vergangenen Soul Calibur-Teile. Für je 1,99 € oder 160 Microsoft Points dürft ihr bei Release die exotische Seite des Charakter-Editors eröffnen, mit Bikinis, Flügeln und neuen Gesichtsbemalungen. Den Soundtrack aus Soul Blade und Soul Calibur erweitert das Spiel zum ersten Mal. Zum Valentinstag kommen neue Brustpanzer, Kimonos und Tierköpfe hinzu, außerdem die Soundtracks aus Teil 2 und 3. Am 28. Februar erscheint dann das letzte Soundtrack-Pack von Teil 4 und Masken, sowie Camouflage-Outfits. Ob es sich hierbei wirklich um Geldmacherei handelt sei dahingestellt, niemand wird gezwungen sich die Packs herunterzuladen und das die Soundtracks der vergangenen Soul Calibur-Teile dabei sind rechtfertigt schon einen Preis von rund 2 €. Namco Bandai wird auch keinen DLC mit spielentscheidenden neuen Waffen oder sonstigen unfairen Mitteln nachreichen; so geht es also rein um die Optik.


Fazit:

Die Soul Calibur-Reihe verbessert sich schon seit dem ersten Teil stetig und Namco Bandai versucht auch gar nicht viel am Grundprinzip zu ändern. Altbewährtes stetig aufzupeppen ist eher der Schlüssel zum Erfolg, wie es der fünfte Teil um die Story der sagenumwobenen Schwerter beweist. Fans von 3D-Prüglern sowie Soul Calibur-Fans dürfen beherzt zugreifen.
 
       
   
   
     
 
  #1  
Benutzerbild von Cornholio74
von Cornholio74 an 17.02.2012, 11:30
 134
Schöne Review

ich hab leider vor 2 Jahren ca aufgegeben Beat em Ups zu spielen, is irgendwie nix mehr für mich.... bin zu schlecht
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O o

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| IMA FIRIN MAH LAZOR!!! BLAAAARRRRGGGHHH!!!

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PSN-ID: Cornholio74
I love Alex Degenhardt
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